Maissen Carmelia

Carmelia
Maissen
Architekturwissenschaftlerin
1977
Castrisch
Partei / Funktion CVP / Gemeindepräsidentin Ilanz/Glion und Grossrätin

In welchem beruflichen / gesellschaftlich-familiären Umfeld bewegen Sie sich?

Berufstätigkeit: seit anfangs 2018 vollamtliche Gemeindepräsidentin von Ilanz/Glion

Weiteres Engagement: Vorstand des Schweizerischen Gemeindeverbands; Stiftungsrat Schweizerisches Forschungsinstitut für Hochgebirgsklima und Medizin Davos, in Vertretung des Kantons Graubünden; Fachbeirat Bau, HTW Chur; Vizepräsidentin Bündner Vereinigung für Raumplanung BVR; Verwaltungsrat Surselva Tourismus AG; Vorstand SanaSurselva

Privat: in guten Händen und einer schönen Patchworkfamilie

Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:

  • Gemeindepräsidentin Ilanz/Glion seit 2018
  • Grossrätin des Kreises Ilanz seit 2018, Mitglied der WAK seit 2018
  • Mitglied Gemeindeparlament Ilanz/Glion 2013–2017 (2013–2016 Präsidentin)
  • Mitglied Regionalparlament Surselva 2008–2015 (2013 Präsidentin)

Mein politischer Weg hat als junge Architekturstudentin mit dem Einsitz in der Planungskommission der damaligen Gemeinde Sevgein begonnen. Seitdem ist es mir ein Anliegen, die politischen Entscheide nicht anderen zu überlassen, mich einzubringen und dafür zu sorgen, dass Graubünden ein lebenswerter Raum bleibt.

Was heisst Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu erreichen?

Gleichstellung bedeutet für mich, dass jeder Mensch, unabhängig vom Geschlecht, dieselben Chanchen hat, um sich persönlich und beruflich in einer Gesellschaft zu entwickeln und an deren Gestaltung teilhaben kann. Wir brauchen leider auch 2019 noch einen langen Atem für das Thema, das ständige Gespräch, konkrete Massnahmen und viele Frauen und Männer, die sich dafür einsetzen.

Welches Thema (auch mehrere) unserer Gesellschaft liegt Ihnen besonders am Herzen?

Eine aktive Klimapolitik und ein nachhaltiger Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen

Ein Dialog auf Augenhöhe zwischen Stadt und Land mit fairen Lösungen für den Finanzausgleich, die Tourismuspolitik, den Service public oder die Frage der Wasserzinse.