Catrina Gianna

Gianna 
Catrina 
Schülerin an der Bündner Kantonsschule Chur

 

In welchem beruflichen / gesellschaftlich-familiären Umfeld bewegen Sie sich?

Ich bin im 5. Jahr an der Bündner Kantonsschule Chur. Mein Leben dreht sich um Schule, Familie, Freunde mit denen ich gerne Zeit verbringe. Ich bin drauf und dran mich weiterzubilden und Erfahrungen zu sammeln. Ich geniesse es Dinge zu unternehmen und mich für das einzusetzen, was mir wichtig ist.

Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:

Anfang dieses Jahr begann ich mich politisch zu engagieren. Der Auslöser waren u.a die Klimastreiks die weltweit und auch hier in der Schweiz immer größer wurden. Zur gleichen Zeit gründete ich die Jungen Grünen Graubünden mit, da ich davon überzeugt bin, dass wir die notwendige Veränderung nur durch die Politik erreichen können. Deshalb bin ich motiviert mit junger Energie umzudenken, neue Fragen und Antworten zu stellen. Ich möchte mich in die grundlegenden Diskussionen einbringen und der Jugend in der Regierung eine Stimme geben.

Was heisst Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu erreichen?

Gleichstellung heisst für mich, dass beide Geschlechter die gleichen Chancen, die gleiche Bezahlung, den gleichen Respekt und die gleiche Vertretung in der Regierung besitzen. Alle Interessen müssen verhaeltnismaessig verteilt sein und so ist es auch bei Mann und Frau. Wir erreichen dies, indem wir Frauen motivieren sich zu beteiligen, ihnen Mut zusprechen mitzumischen und als positives Beispiel vorangehen.

Welches Thema (auch mehrere) unserer Gesellschaft liegt Ihnen besonders am Herzen?

Der Klimawandel ist das Thema das mich politisiert hat und das mich am meisten bewegt. Für mich ist klar, das es das größte Problem unserer Zeit ist, dass die heutigen Entscheidungen die Zukunft von morgen gestalten. Grundlegend moechte ich als Teil einer Bewegung und als Einzelperson ein Bewusstsein schaffen. Die Wichtigkeit der Erhaltung unserer Natur sollte nichtmehr in frage gestellt werden, sondern sollte als Basis unseres Zusammenlebens gelten. Wir zerstören durch unseren Lebensstil nicht nur die Tier und Pflanzenwelt, sondern schlussendlich auch uns selbst. So braucht es neue Ansätze für ein nachhaltiges Leben, ohne länger zukünftigen Generationen und die Umwelt zu belasten.