Cahenzli-Philipp Erika

Erika
Cahenzli-Philipp
Hausfrau/Lehrerin
1964
Untervaz
SP Grossrätin

In welchem beruflichen / gesellschaftlich-familiären Umfeld bewegen Sie sich?

  • Verheiratet, drei Söhne und eine Tochter
  • Kirchgemeindepräsidentin der reformierten Kirchgemeinde Untervaz
  • Gemeindevorstand Untervaz (Departement Sicherheit, Gesundheit und Soziales)
  • Vizepräsidentin Bündner Spital- und Heimverband
  • Verwaltungskommission SVA
  • Stiftungsrätin Kantonspital GR
  • Vorstand Curvita, der Verein für pflegende Angehörige
  • OK Freiwilligenarbeit im Asylbereich

Beschreiben Sie uns Ihren politischen Werdegang – Ihre Motivation:

Mein politischer Weg hat in der Gemeindepolitik begonnen. Als junge Mutter habe ich mich für verkehrsberuhigte Quartiere eingesetzt und gemerkt, ich möchte mitdenken und mitreden bei Dingen, die uns alle angehen. Und die Entscheidungen nicht einfach anderen überlassen. Mitreden und mitentscheiden bedeutet auch Verantwortung mittragen. Das habe ich gemacht und mich als Schulrätin für eine gute Schule engagiert und heute bin ich als Gemeinderätin und Grossrätin tätig. Ich habe Lust und Freude an der Politik, das Streben nach einer gerechten Welt für alle treibt mich an.

Was heisst Gleichstellung für Sie und was brauchen wir um die Gleichstellung in Graubünden zu erreichen?

Gleichstellung ermöglicht Frauen und Männern Chancengleichheit und Wahlfreiheit. Dann nehmen wir unsere Rollen aufgrund persönlicher Entscheidungen ein und nicht aus strukturell bedingten Gründen. Voraussetzungen dafür sind Lohngleichheit sowie die Anerkennung und Aufteilung der unbezahlten Haus- und Sorgearbeit, damit Frauen im Rentenalter nicht benachteiligt sind. Es braucht Sensibilisierung, ein Hinterfragen der Rollenbilder und Organisationen, die Massnahmen für Gleichstellung entwickeln und einfordern.

Welches Thema (auch mehrere) unserer Gesellschaft liegt Ihnen besonders am Herzen?

Eine qualitativ gute Gesundheitsversorgung für alle
Der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen
Die Solidarität mit den Schwächsten unserer Gesellschaft